Food4Feedback mit Social Streetfood

09/05/2016

 

"Im Coworking-M1 bot sich den Coworkern und Mitgliedern am Dienstag eine ganz besondere Arbeitsatmosphäre: Gerüche afghanischer und syrischer Küche machten sich in den Büroräumen breit. „Social Streetfood“ steht in den Startlöchern und hat zu ihrer ersten gemeinsamen Kochaktion mit geflüchteten Menschen geladen. Gemeinsames Kochen schafft eine Kultur der Begegnung, des Kennenlernens und des Aufeinanderzugehens. Die Initiative „Social Streetfood“ möchte auf diesem Wege Berührungspunkte schaffen und inmitten der aktuellen Flüchtlingsdebatte die Menschlichkeit wieder in den Mittelpunkt stellen.

 

Mit dem ersten Kochevent, was von den anwesenden Jungunternehmern schließlich als „Food for Feedback“ bezeichnet wurde, setzte sich „Social Streetfood“ das Ziel, ein Gefühl für die bevorstehenden Aufgaben zu bekommen. Dementsprechend offen und spontan sollte sich die Planung gestalten. Bis zuletzt überwog die Unsicherheit, ob es für die angefragten Geflüchteten logistisch möglich wäre, in die Büroräume von Coworking M1 zu kommen. Schließlich erreichte „Social Streetfood“ kurz vor Beginn der Anruf von Basir, das er mit drei Freunden aus Heusenstamm in Mainz angekommen sei. Es kann losgehen! Nachdem auf dem Weg vom Bahnhof zum Coworking M1 noch schnell die Zutaten eingekauft wurden, fingen Basir, Abdul und Umid aus Afghanistan sowie Shavid aus Pakistan schon damit an, ein traditionelles afghanisches Gericht mit Aubergine und Hähnchen vorzubereiten. Des Weiteren nahmen Youssef und sein Bruder aus Syrien teil, um ein klassisches Essen ihrer Mutter aus Reis, Spinat und Hackfleisch zu kochen.

 

Das Interesse und die Neugier waren geweckt und um die große Kücheninsel des Coworking-M1 herum entwickelten sich zahlreiche ausgelassene Gespräche. Das Servieren des traditionellen Mainzer Spundekäs durfte dabei natürlich auch nicht fehlen! Nach gut zwei Stunden war es schließlich soweit und alle Coworker waren eingeladen, am Essen teilzunehmen. Die Gerichte wurden mit großer Neugier und vor allem großen Hunger bis zum letzten Reiskorn verköstigt. Nicht nur das Essen begeisterte, sondern auch das Beisammensein, der Austausch und das Kennenlernen machten das Kochevent zu einer gelungenen Begegnung sich noch fremder Kulturen. Dieses Erlebnis macht Lust auf mehr „Social Streetfood“."

Von Vanessa Fluhr (Gründerin Social Streetfood)

 

Ankommen. Mitmachen. Perspektiven schaffen. Das ist Social Streetfood.

Gemeinsam mit Geflüchteten bringen wir die Lieblingsgerichte ihrer Herkunftsländer auf Deutschlands Straßen. Das ist nicht nur super lecker, sondern leistet auch einen konkreten Beitrag zur erfolgreichen Integration von Geflüchteten. Jedes unserer Gerichte erzählt eine persönliche Geschichte und schreibt sie fort. Ein Integrationsprojekt mit Perspektive.

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