Wirtschaften neu denken - Gemeinwohlökonomie als unser Maßstab

13/02/2018

 

 

Wer sich schon mit der Idee der Synthro Genossenschaft auseinander gesetzt hat, dem ist nicht fremd, dass wir uns eine alternative Form des Wirtschaftens wünschen und gemeinsam daran arbeiten. Wie im letzten Artikel vorgestellt, beruht unsere Agenda einerseits auf der Idee der Permakultur. Ein weiterer Ansatz, den wir uns als Maßstab gesetzt haben, ist das Prinzip der Gemeinwohlökonomie.  

Entwickelt vor circa zehn Jahren von Christian Felber, sieht die Gemeinwohlökonomie vor, Menschen zusammenzuführen, um gemeinsam für sich selbst und andere im meist lokalen Kontext etwas zu erwirtschaften. Dies geschieht möglichst ohne auf die  Benachteiligung anderer Menschen oder der Umwelt zu setzen. Löhne werden nach der Idee also gerecht und transparent verteilt, bei möglichst herrschaftsfreien und solidarischen Strukturen. Außerdem werden Ressourcen nur soweit verbraucht, wie es wirklich vonnöten ist und die Belastung der Umwelt folglich gering gehalten. Noch ist die Idee ein Ideal, doch mit viel gemeinsamem Antrieb wird sie hoffentlich zukunftsnah zur Norm unserer Gesellschaft.

 

Das Maß an Handeln zum Gemeinwohl kann von gesonderten Beauftragten analysiert und zertifiziert werden.. So führt die Synthro Genossenschaft seit einigen Wochen gemeinsam  (mit Louisa Dreis) eine Analyse durch. Desweiteren bestärkt sie auch andere Genossenschaften, Vereine und Unternehmen darin, sich mit der Idee auseinanderzusetzen und einen Austausch dazu zu fördern.  

 

Seid ihr neugierig geworden und fragt euch welche Vor-, aber auch Nachteile die Gemeinwohlökonomie birgt?

 

Im Coworking-M1 triffst du uns vor Ort werktags und bei Veranstaltungen (wir halten dich über den Newsletter gern auf dem Laufenden).

 

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